Wechseljahre

Wechseljahre Beschwerden, Symptome bei Mann und Frau

Wechseljahre machen vielen Frauen und Männern Beschwerden. Die Lebensphase zwischen 45 und 60 ist dabei eine gefährliche Zeit. In diesem Alter beginnen und enden die Wechseljahre durchschnittlich. Brustwarzen Schmerzen sind gerade in diesem Zeitabschnitt keine Seltenheit.

Der genaue Beginn der Wechseljahre ist von Frau zu Frau und von Mann zu Mann sehr unterschiedlich. Es gibt Frauen die haben schon Anfang 40 die ersten Wechseljahre-Beschwerden und andere starten erst mit Mitte 50 in die Zeit der Hormonumstellung des Körpers.

Früher waren Wechseljahre beim Mann überhaupt kein Thema und wurde eher belächelt. Aber wie so oft, sind auch hier die Untersuchungsergebnisse und Studien heute anders als von 20 Jahren.

Fakt ist, und dies wird von vielen Männern auch so bestätigt, dass auch Männer Wechseljahre haben und Beschwerden in verschiedener Art und Weise durch die Umstellung der Hormone haben.

Typische Symptome Mann & Frau in den Wechseljahren:

Grundsätzlich sind die Symptome in den Wechseljahren beim Mann denen von Frauen ähnlich. Es gibt Symptome in den Wechseljahren die kommen sehr häufig vor und deshalb spricht man von den typischen Symptome in den Wechseljahren.

  • Brustschmerzen, Brustwarzen Schmerzen

Durch die starke Hormonumstellung im Körper, kommen in den Wechseljahren häufig Brustschmerzen vor. Dabei sprechen Frauen und Männer von einem Spannen des Brustgewebes was zum Teil wie eine Mischung aus Stechen, Ziehen und Verkrampfen wahrgenommen wird.

  • Starkes Schwitzen

Hitzewellen bzw. Hitzewallung mit sehr starkem Schwitzen ist eine der meist vorkommenden Symptome der Wechseljahre und nahezu jeder kennt das. Dabei ist es wie der Name schon sagt eine Welle die kommt, kurz bleibt und wieder geht.

Oft dauert so eine Hitzewelle nur ein paar Minuten aber kommt unkontrolliert, schnell und öfter wieder. Das empfinden viele Frauen und Männer als besonders unangenehm weil man sich kaum darauf vorbereiten kann.

Außerdem wird der Kopf rot, die Stirn glänzend und man fühlt sich in seiner Haut nicht wohl. Man glaubt es kann mein Gegenüber sofort sehen und umso peinlicher ist das starke Schwitzen vielen.

Schlechte Laune oder Depression ?

Der Übergang ist manchmal fließend aber einen Unterschied zwischen depressiver Verstimmung und einer echten Depression durch Wechseljahre ist für Fachleute klar definiert.

  • Stimmungsschwankungen teilweise mit Depressionen

Gereizte Stimmung, schnell mal in die Luft gehen, sich über Dinge aufregen die einen früher nicht gestört haben sind auch Anzeichen der Wechseljahre. Die Laune ist grundlos mies und früh morgens kommt man schlecht hoch. Depressive Gedanken über Gott und die Welt machen sich breit, auch das ist nicht selten wenn Mann und Frau in den Wechseljahren sind.

  • Schlafstörungen

Mit den Depressionen (nur bei einigen wird es eine Depression, sonst sind es eher depressiver Verstimmungen) kommt auch parallel nicht selten eine Schlafstörung. Man kann schlecht einschlafen, nicht durchschlafen oder weckt morgens um drei oder vier Uhr früh schon wieder auf und die Gedenken kreisen. Viele Menschen in den Wechseljahren habe auch Probleme mit Lärm und Geräuschen.

Mit einem herkömmlichen Dezibelmesser können sie die Lautstärke messen und Lärmquellen abstellen. Misophonie ist zwar noch unbekannt, aber auch davon kann man mit zunehmendem alter betroffen sein. Wer merkt, dass Geräusche ihn stören und Lärm nervt, der sollte auch an eine Geräusch Überempfindlichkeit durch Stress und Hormone denken. Die Seite Dezibel-Messung.de hat dazu Informationen zusammen gestellt.

Da in den Wechseljahren unzählige Umstellungen im Körper stattfinden, die längst nicht alle erforscht sind, ist es auch nicht verwunderlich dass wir Beschwerden haben.

  • Allgemeines Unwohlsein

Man fühlt sich unwohl und weiß nicht Recht warum. Eine Unzufriedenheit ist da, aber eigentlich gibt es keinen Grund dafür. Man ist nicht erkrankt aber irgendwie fühlt man sich auch nicht gesund? Auch über diese Symptome berichten viele Betroffene und sind typisch in der Zeit in der sich so viel körperlich verändert.

Dünne Haare und diffuser Haarausfall durch Wechseljahre ?

Haut und Haare sprechen oft eine deutliche Sprache und geben Anzeichen wie es im Inneren des Körpers aussieht.

  • Haarausfall, dünne Haare, Geheimratsecken, diffuser Haarausfall

Diffuser Haarausfall, dünnere Haare und bei Männern Geheimratsecken die größer werden sind auch ein Zeichen der Hormonumstellung. Überall im Körper spielen sich Wechsel ab und bringen den Körper phasenweise an Grenzen. Dabei treten manchmal einige Mangelerscheinungen auf und lassen eben auch die Haare dünner werden oder ausfallen.

  • Herzrasen, hoher Puls, Herzstolpern

Zusammen mit Hitzewallungen kommen und gehen oft Herzrasen, hoher Puls und Herzstolpern. Man nimmt wahr, dass einem das Herz sprichwörtlich bis zum Halse schlägt und bekommt einen Anflug von Panik.

  • Kopfschmerzen, Migräne, Cluster-Kopfschmerz

Sehr zeitig machen sich Kopfschmerzen bemerkbar und viele denken dabei noch lange nicht an Wechseljahre. Besonders Frauen während der Regel haben öfter Migräne und Kopfschmerzen und sind daher daran gewöhnt.

Einige berichten aber auch, sie hatten immer monatliche Kopfschmerzen sogar Clusterkopfschmerz und Migräne-Attacken und mit den Wechseljahren gingen die Kopfschmerzen weg.

Wassereinlagerung & Gewichtszunahme in der Menopause – Normal ?

Das Gewicht verändert sich in vielen Phasen des Lebens. Aber besonders in den Wechseljahren haben viele Männer und Frauen Gewichtsprobleme die stören. Ist das normal oder kann ich etwas dagegen tun?

  • Geschwollene Beine, Wassereinlagerungen im Gewebe, schwaches Bindegewebe

Mit zunehmendem Alter wird das Bindegewebe schwächer. Dicke, geschwollene Knöchel und Beine sind ein Zeichen von Wassereinlagerungen. Besonders in der Zeit der Wechseljahre haben viele diese Wasseransammlungen (Ödeme) und schwaches Bindegewebe vermehrt.

  • Gewichtsveränderung – Zunahme und Abnahme in den Wechseljahren

Die Waage zeigt mehr und mehr an und man isst nicht mehr als zuvor? Das kann doch nicht sein, denkt man aber es geht Stück für Stück mit dem Gewicht nach oben. Grundsätzlich nehmen im Alter die Meisten etwas zu und das ist völlig normal. Um aber seine Gesundheit möglichst lange zu behalten, ist es wichtig sein Gewicht mit einer gesunden Ernährung im Auge zu behalten.

Intermittierendes Fasten ist zum Beispiel eine sehr gute Möglichkeit gesunde Ernährung und Abnehmen zu kombinieren. Die Ernährung spielt zwar in jedem Alter eine wichtige Rolle, aber besonders in Phasen der Umstellung kann eine gesunde Ernährung und bewusstes Leben mit ausreichend Schlaf und Bewegung an der frischen Luft, helfen diese wechselhaften Zeiten besser zu durchleben. Gesunder Saft & Eisenhaltige Getränke können helfen, bestimmte Beschwerden der Wechseljahre zu lindern und kräftigen uns von innen.

Wer aber mit Wassereinlagerungen und dicken Beinen Beschwerden hat, der nimmt natürlich auch an Gewicht zu. Darum sollte man nicht in Panik verfallen aber das ebenfalls als typisches Symptom der Wechseljahre werten.

Wenn das Problem mit den dicken Beinen besser wird, dann zeigt sich dies auch ganz schnell auf der Waage und wir erreichen wieder unser Wohlfühlgewicht.

Bei einigen Menschen in den Wechseljahren kommt es zu starken Gewichtsschwankungen nach unten und oben. Eine kleiner Gruppe, oft Männer,  nehmen an Gewicht ab statt zu. Aber auch das sollte man beobachten und natürliche Mittel gegen Wechseljahre probieren die auf dem Weg zum Normalgewicht helfen können.

Besondere Wechseljahre Symptome & Anzeichen bei Frauen:

Zyklus Beschwerden wie Unregelmäßigkeit und starke Blutungen sind meist die ersten Anzeichen bei Frauen, dass die Wechseljahre beginnen. Es kann allerdings auch nur einmal ein Vorübergehendes Ausbleiben der Periode sein.

Oft geht es nach ein paar Monaten der Zyklusunregelmäßigkeit wieder normal weiter und dauert bis zur nächsten Phase wieder einige Monate.

Auch Brustschmerzen mit typischen ziehen und spannen der Brust kommen in diesen Phasen ebenfalls gehäuft vor. Das sind auch die bekannten Anzeichen und Frauen denken oft sofort an die Wechseljahre.

Besondere Wechseljahre Symptome & Anzeichen bei Männern:

Männer die in die Wechseljahre kommen haben in einigen Dingen ähnlich Problem wie Frauen aber naturgemäß nicht in allen.

Bei Männern bewirkt das Alter bedingte Hormonumstellung oft eine Vergrößerung der Prostata. Das ist meist eine gutartige Veränderung, macht aber dennoch Männern trotzdem Probleme mit der Potenz und beim Wasser lassen.

Auch die Haare können sich in Zusammenhang mit dieser Umstellung noch einmal deutlich verändern. Wer schon an einer Glatze, Geheimratsecken oder dünnen Haaren leidet, nimmt oft eine Verschlechterung war. Ebenso wie bei Frauen sind auch häufig depressive Verstimmungen mit Schlafstörungen typisch für Männer Symptome und sollten ernst genommen werden.

Bei manchen Männern scheint die männliche Brust zu wachsen und sieht zunehmend weiblich aus. Das ist bei einigen stärker der Fall, bei den meisten kaum wahrnehmbar und natürlich hat auch eine große Gruppe von Männern überhaupt nicht dieses Symptom der Brustveränderung.

Dauer Wechseljahre – wie lange dauern Hitzewallungen & Herzrasen?

Die Dauer der Wechseljahre ist ähnlich wie der Beginn sehr unterschiedlich. Nicht jeder denkt bei den ersten Symptomen gleich an Wechseljahre. Gerade deshalb kann man auch keine genaue Zeitdauer festlegen.

Was man aber auf Grund von Studien und Aufzeichnungen durch Befragungen weiß, die Dauer der Wechseljahre sich über mehrere Jahre strecken kann. Manche haben nur kurz in der Anfangsphase der hormonellen Umstellung Beschwerden und darum dauern deren Wechseljahre zwar genau so lange wie bei anderen.

Wenn aber die Symptome und Beschwerden gleich zu Beginn in den Griff zu bekommen und gut mit natürlichen und pflanzlichen Mitteln behandelt werden, dann ist die Zeitdauer der Beschwerden oft nur 6-12 Monate.

Wer also ohne verschreibungspflichtige Medikamente bei den ersten Symptomen der Wechseljahre schon ein natürliches Mittel oder Hausmittel aus Omas Zeiten nutzt und sich positiv auf die Wechseljahrs-Beschwerden auswirken, der wird Wechseljahre von kurzer Dauer erleben.

Die echte Dauer der Wechseljahre ist natürlich länger als ein Jahr. Ähnlich wie in der Zeit der Pubertät, zieht es sich vom Beginn der Hormonumstellung bis zur vollständigen Umstellung schon über 3-6 Jahre.

Wann sind die Wechseljahre zu Ende?

Um das 65. Lebensjahr ist die komplette Umstellung bei Frauen und Männern meist vollständig abgeschlossen. Je nach dem wann die Wechseljahre begonnen haben dem entsprechend auch etwas eher.

Natürliche Mittel sind bei der Abmilderung und Behandlung der Beschwerden die durch die Wechseljahre ausgelöst werden die besten Hilfsmittel.

Alte Hausmittel und pflanzliche Arznei, sollten Hormonbehandlungen und starken Medikamenten die verschreibungspflichtig sind, immer vorgezogen werden.

Warum werden natürliche Mittel bei Wechseljahren empfohlen?

Natürliche Mittel gegen Wechseljahre sind oft gekauft und gut bewertete Arzneimittel die ohne Rezept gekauft werden können. Viele können ihre Beschwerden mit diesen natürlichen Mitteln bereits soweit lindern, dass sie keine anderen Medikamente benötigen.

Die Natur stellt uns viele Pflanzenmittel zur Verfügung die gegenüber Medikamenten kaum Nebenwirkungen hervorrufen.

Pflanzliche Mittel gegen Beschwerden

Natürliche Hausmittel können helfen: Frauenmantel hat einen typischen Namen und hilft als Tee sehr gute gegen Beschwerden in den Wechseljahren. Viele Frauen trinken in dieser Phase regelmäßig Frauenmanteltee und regulieren damit die Hormonumstellung ganz gut.

Besonders in der Anfangsphase der Menopause hilft der Tee aus den Frauenmantel-Blättern den Zyklus und Unregelmäßigkeiten auszugleichen.

Homöopathische Mittel: Globuli überzeugen nicht alle und Schulmediziner haben Vorbehalte. Globuli gegen Wechseljahresbeschwerden sind wie andere Globuli immer umstritten. Da es keine Studien über die Wirkung gibt, allerdings auch die Pharma-Industrie wenig Interesse hat welche zu machen, ist es eine Glaubens Sache.

Die einen schwören darauf weil es keine unangenehmen Nebenwirkungen gibt und andere streiten eine Wirkung ab. Selbst Probieren kann der Weg sein und dann kann man sich selbst eine Meinung bilden.

Schüssler Salze und Hormone: Ähnlich sind die Schüssler Salze in Wechseljahren und deren Wirksamkeit. Auch hier sprechen einige von einer Verbesserung der Beschwerden und manche Menschen versuchen es nicht Schüßler Salzen gegen Symptome und Beschwerden einzunehmen.

Diese natürlichen Mittel sollen helfen & Wechseljahre Beschwerden lindern!

Yamswurzel: Die wilde Yamswurzel wird hochdosiert in Kapseln rezeptfrei verkauft. In der Apotheke vor Ort oder
in der Onlineapotheke relativ günstig gekauft werden. Die Yamswurzel reguliert besonders gut
wenn zu viel Östrogen die Wechseljahrsbeschwerden verursacht.

Mönchspfeffer: Diese Heilpflanze ist schon in alten Heilmittel-Verzeichnissen als gutes Mittel bei Frauenbeschwerden beschrieben. Mönchspfeffer spricht man eine natürliche Regulation des Hormonhaushaltes zu. Statt Hormone auf Rezept, empfehlen auch alte Ärzte gerne diese Heilpflanze aus früheren Zeiten.

Frauenmantel: Auch der Frauenmantel wird als Tee gerne in der Zeit der Menopause getrunken. Vielen ist diese Pflanze aus dem Garten eher als wucherndes Unkraut bekannt. Aber es sieht nicht nur schön aus wenn es zarte gelbe Blüten bildet, sondern hat auch eine positive Wirkung in den Wechseljahren.

Globuli: Bei den Globuli schaut man genau auf die Beschwerden. Je nach dem ob Hitzewellen mit Schwitzen oder Gewichtszunahme
und die anderen typischen Symptome vorhanden sind, wählt man das passende Globuli bei Wechseljahren. Cimicifuga D12 Globuli
ist ein Vertreter der Homöopathischen Mittel.

Schüssler Salze: Auch die Schüssler Salze wirken durchaus positiv, wenn man bei Frauen und Männern in den Wechseljahren Beschwerden
mit natürlichen Mitteln lindern will. Salze wie Kalium, Magnesium und Phosphoricum sind je nach Probleme die passenden
Schüssler Salze. Es dauert allerdings eine gewisse Zeit bis eine Veränderung von Einigen als positiv gespürt wird.

Rotklee: Kapseln mit Rotklee-Extrakten sind für viele Frauen ein gut bewertetes Mittel in der Menopause. Die Wirkung  von Rotklee wird seit Jahren immer mehr kommuniziert und wird von namen haften Herstellern als Nahrungsergänzungsmittel rezeptfrei angeboten.

Isoflavone: Gibt es von Rotklee und Soja und ist sollen ebenfalls Unausgewogenheit des Hormons
Östrogen beeinflussen. Ob tatsächlich eine Wirkung erreicht wird ist umstritten wie bei anderen pflanzlichen Mitteln.
Kava: Als Pulver oder Kapseln sind die Kava Substanz für innere Beruhigung und gegen Schlafstörungen
ein oft verwendetes natürliches Mittel bei Wechseljahresbeschwerden

Weitere Mittel und deren Anbieter stellen wir zusammen. Damit kann man wählen und vergleichen was anderen geholfen hat und vielleicht auch mein Mittel der Wahl bei Beschwerden in den Wechseljahren wird.